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OPD

Der Journalist und Schriftsteller Wolfgang Herles von “Tichys Einblick“ hat kürzlich einen wunderbaren Beitrag zu diesem Thema verfasst. Einen Teil davon habe ich hier mit eingebaut.

Die einen wollen den Islam am liebsten verbieten, die anderen bedingungslos willkommen heißen. Das eine ist so dumm wie das andere und führt zum selben Ergebnis.

Es gehe nicht darum, den Islam zu bekämpfen, sondern ihn zu ändern.

Kritik, auch Kritik am Islam, die nicht auf einen tiefgreifenden Änderungsprozess zielt, ist sinnlos. Bloße Feindschaft führt zu nichts. Sinnvolle Kritik am Islam verfolgt also das Ziel, Kritik am Islam auch im Islam zuzulassen. Erst dann passt der Islam in eine offene Gesellschaft.

Wer die muslimischen Gemeinden in Deutschland sich selbst überlässt, sei es durch blinde Toleranz, sei es durch feindselige Ausgrenzung, sorgt nur dafür, dass deren vorsintflutliches Gesellschaftsbild bei uns Wurzeln schlagen kann. Deshalb dürfen wir dem Islam den Diskurs weder verweigern noch ersparen.

Die offene Gesellschaft darf es nicht den Imamen überlassen, ob und wie sich der Islam entwickelt. Was bleibt uns auch anderes übrig? Wollen wir vier Millionen Muslime entfernen? Ihre Religion verbieten? Hinter jeden Moslem einen Stasi-Aufpasser stellen?

Die heute in Havard lehrende Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali dazu:


„Eine Reformation des Islam, die Glaube und Modernität verbindet, kann gelingen.“


Wir müssen mehr tun, als nur irregeleitete Formen der Religiosität zu brandmarken. Wir müssen reformieren. Das bürgerliche Recht muss mehr gelten als die Scharia, Moschee und Staat müssen voneinander getrennt werden. Echte Reformen, die bestimmte Lehren des Islam verändern, sind nötig. Kritisches Denken muss  gefördert werden, um das Individuum gegenüber dem islamischen Konformismus zu stärken.

Das muss schon in unseren Bildungseinrichtungen passieren. Ein neues Schulfach (“Lebensschule“) muss her. Jede Woche könnte man junge Muslime darüber aufklären, was bei uns toleriert wird und was nicht. Und hierbei auch gleich die Konsequenzen liefern: Wer permanent gegen unsere Werte, unsere Gesetze und unsere Art zu leben verstößt, wer die Lehren des Koran und anderer islamischer Schriften über unsere Gesetze stellt, wird sein Leben in einem anderen Land weiterführen müssen – rigeros abgeschoben oder ausgebürgert werden. Klare Kante.

Religionsfreiheit ist kein Freibrief. Religionsfreundlichkeit auf der einen, bedingt Weltfreundlichkeit auf der anderen Seite. Wenn religionsfreundliche offene Gesellschaften nicht wehrhaft bleiben, sind sie auf bestem Weg zurück in die geschlossene Gesellschaft.

Der globale Islam wird sich so schnell nicht ändern bzw. selbst reformieren. Der Westen wird die treibende Kraft sein. Jedes Land für sich. Wir müssen den Muslimen, die bei uns leben, klare Regeln vorgeben, was geht und was nicht geht. Und jeder, der unsere Art zu leben, unsere Gesetze permanent missachtet, muss rigeros abgeschoben werden; ins Land seiner Ahnen oder in ein Schwellenland, mit dem wir entsprechende Abkommen getroffen haben. Klare Regeln und harte Konsequenzen. Nur diese Sprache wird verstanden werden.

Unsere realitätsgestörten Systemparteien werden beim Reformationsprozess des Islam keine Rolle spielen. Neue Parteien werden kommen und radikal durchgreifen, so hart, dass den islamischen Fundamentalisten Hören und Sehen vergeht.

Wer mit Zwangsehen, Ehrenmorden, Genitalverstümmelungen bei jungen Frauen, Scharia oder Polygamie (Mehrfachehe) in Verbindung gebracht wird, oder den Dschihad predigt, muss die volle Härte unserer Gesetze zu spüren bekommen. Wer Frauen- und Menschenrechte missachtet, durch aggressive Homophobie auffällt oder den Wechsel vom muslimischen Glauben zum Christentum nicht toleriert, denen müssen wir unsere Knüppel zeigen. Raus mit solchen Leuten. Raus aus Deutschland. Abschieben oder in irgendeinem Schwellenland einbürgern, selbst wenn uns das ein paar Milliarden Euro kosten sollte. Das Geld wäre sehr gut angelegt.

Reformiert Euch!

Die strenge Auslegung des Islam gehört nicht zu Deutschland. Nur wer unsere Sitten und Gebräuche, unsere Gesetze achtet und respektiert; wer fleißig und rechtschaffend lebt, wer seinen möglichen Beitrag dazu leistet, dass unser Gemeinwesen blühen und gedeihen kann, der gehört zu Deutschland und wird immer ein gern gesehenes, geachtetes Mitglied unserer Gesellschaft sein.

Zu dieser Haltung gibt es keine Alternative. Außer, die Koffer zu packen und in ein Land zu siedeln, wo der streng konservative Islam geduldet wird.

(t.a., 01.06.2016, 18.48 Uhr)


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