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Wenn Ersatzfreiheitsstrafen für Bagatelldelikte mehr als 200 Mio. Euro p.A. kosten, während es weit günstigere – und auch noch hilfreichere – Projekte wie z.B. “Arbeit statt Strafe“ existieren, warum steuert die Politik dann nicht um?

Es scheint so, als ob mit dem Projekt “Arbeit statt Strafe” von der Freien Hilfe Berlin e.V. gleich vier Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden:

1. Das Gemeinwesen spart Geld. Viele öffentl. Kassen sind leer. Hand hoch?

2. Wer Geldstrafen nicht bezahlen kann, landet hierzulande schnell im Gefängnis – Tür an Tür mit Kriminellen und Schwerkriminellen. Da wird manch einer zu wirklich schlimmen Straftaten verführt – zum Verbrecher gemacht. Sollte besser vermieden werden, oder?

3. Hilfe statt Strafe ist bei den meisten Bagatelldelikten nachhaltiger. Kein Kriminologe würde hierbei widersprechen. Hand hoch?

4. Die Justiz könnte entlastet werden. Viele Gefängnisse sind am Limit, dazu gibt es zu wenig Personal. Hand hoch?

Mir müsste man solche Projekte nicht lange schmackhaft machen. Im Gegenteil: Prämien gäbe es für jede gute Idee, mit der unser Vaterland besser und günstiger fahren würde. Ein Wettbewerb um den Dienst am öffentlichen Wohl wäre ausgerufen  . . .

Mehr Info hier zu haben.

(t.a.)