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Wie zu lesen war, soll auf dem diesjährigen G7-Gipfel in Taormina (Sizilien) auch die Hungersnot in Afrika auf der Agenda stehen. Jede Wette, das hier wieder kein einziger Politiker an die Wurzel der Probleme geht.

Armut, Hunger, Elend, Flucht und Vertreibung haben in Afrika viel damit zu tun, das die katholische Kirche ums Verrecken nicht von ihrem dogmatischen Verhütungsverbot abrückt. Familienplanung verboten: Infolge dessen werden jedes Jahr etwa 80 Millionen Frauen, die gerne verhütet hätten, ungewollt schwanger. Das rapide ansteigende Bevölkerungswachstum in Afrika ist besorgniserregend. Immer mehr Menschen sind dadurch gezwungen, aus den übervölkerten Gebieten in lebensfeindliche Regionen mit kargen Böden und wenig Wasser zu siedeln, obgleich es dort nur sehr geringe Chancen gibt, eine Familie langfristig zu ernähren. Daraus ergeben sich dann die nächsten, massiven Probleme für den Westen: Die Flucht nach Europa und der damit zunehmende, blutige Terror von Menschen, die unsere Gesetze und Werte, unsere Kultur und unsere Art zu leben, nicht akzeptieren können.

Ursache und Wirkung

Wie in einer logischen Reaktionskette reichen sich die hausgemachten Katastrophen – für jeden sichtbar – abwechselnd die Hand, während die Vertreter/innen der großen westlichen Industriestaaten und die Spitzen der EU, wie Kinder im Dunkeln umher tappen.

Die Fragen der globalen Sicherheit liegen augenscheinlich in den falschen Händen. Aber wann werden die westlichen Zivilgesellschaften aufwachen und sich bessere Staatsarchitekten suchen?

(t.a., 26./27.05.2017)


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