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ZEIT ONLINE, DIE ZEIT, der Finanzwissenschaftler Christoph Spengel und das ARD-Magazin Panorama haben sich ein halbes Jahr lang mit der Frage beschäftigt, wie es zumeist Londoner Banken, Börsenmaklern und Anwälten über 25 Jahre gelungen ist, unseren Staat durch kriminelle Cum-Ex-Geschäfte um etwa 30 Milliarden Euro zu betrügen.

Für solche Arbeiten sollte unsere Regierung angemessene Prämien an alle Beteiligten ausreichen. So könnte privatwirtschaftlicher Qualitäts-Journalismus staatlich gefördert und eben auch finanziell unterstützt werden. Keine pauschale Haushaltsabgabe, sondern Erfolgsprämien …

Nicht nur Print- oder Online-Medien, auch private TV- und Radio-Sender, auch unabhängige Internet-Blogs, sollten staatliche Unterstützung erhalten, wenn unserem Gemeinwesen durch deren Arbeit ein hoher Nutzen erwächst. So würde Qualitätsjournalismus vital gefördert werden und dümmliche Angebote oder parasitäre Zweitverwerter irgendwann vom Markt verschwinden.

(t.a., 08.06.2017, 12.15 Uhr)