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Unicef-Geschäftsführer Anthony Lake will Leben retten. Wegen Mangelernährung droht knapp 1,4 Millionen Kindern in den Ländern Nigeria, Somalia, Südsudan und Jemen nach Unicef-Angaben der Hungertod. So weit, so schlecht …

Hätten Anthony Lake und die gesamte Unicef-Führungsspitze ein aufrichtiges Interesse daran, die geschilderten Probleme an der Wurzel zu packen, dann müssten diese Pseudo-Gutmenschen dem Vatikan, der katholischen Kirche, permanent auf die Füße steigen, bis die Kirchenfürsten endlich von ihrem dogmatischen Verhütungsverbot ablassen.

In Entwicklungsländern hat noch immer jede vierte Frau, die gerne verhüten möchte, keine Möglichkeit dazu – das sind mehr als 220 Millionen Frauen. 80 Millionen von ihnen werden jedes Jahr ungewollt schwanger. Und heute lesen wir, dass etwa 1,4 Millionen Kinder vom Hungertod bedroht sind.

Eine selbstbestimmte Familienplanung würde die Entwicklungschancen armer Länder deutlich erhöhen. Familienplanung ist ein Menschenrecht und zugleich eine der wirksamsten und kosteneffektivsten Maßnahmen zur Armutslinderung.

Die gesamte Unicef-Führungsspitze trägt eine Mitverantwortung für die vom Hungertod bedrohten Kinder. Feuert diesen Opportunistenstadl und installiert Leute mit Geist, Tatendrang und Rückgrat; Menschen, die die Welt wirklich verbessern wollen.

(t.a., 21.02.2017, 15.32 Uhr)


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