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Bild: muslimisches Gebet in architektonisch reizvoller Moschee

OPD

Der Anschlag in London sei mit den Lehren des Islam nicht zu vereinen, sagen viele britische Imame. Es folgt ein drastischer Schritt, denn das Ritual wird normalerweise für jeden toten Muslim angeboten – unabhängig von dessen Taten: 130 britische Imame verweigern den Londoner Attentätern das traditionelle Totengebet. Respekt!

In einer Stellungnahme des „Muslim Council of Britain“ heißt es: „Solche unvertretbaren Handlungen sind nicht mit den edlen Lehren des Islam zu vereinen.“ Kollegen sollen dem Beispiel folgen und sich dem Protest anschließen.

Ich ziehe meinen Hut vor so viel Rückgrat! Alle europäischen Imame sollten es den – in dieser Hinsicht – mutigen Briten gleich tun.

500 Jahre Reformation: Wer hätte gedacht, dass die muslimische Welt hierzu auch einen wertvollen Beitrag leistet. Erfreulich!

Rein in die Fußstapfen von Martin Luther

Kasalla!


(t.a., 10.06.2017, 14.32 Uhr)