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Der – leider notwendig gewordene – Vorstoß des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann (CSU), bei Bedarf auch Kinder vom Verfassungsschutz überwachen zu lassen, sorgt bei den realitätsgestörten Gutmenschen von der SPD erwartungsgemäß für scharfe Kritik.

Herrmann verteidigte heute seinen Vorschlag. „Da geht es um extreme Ausnahmesituationen“, sagte der CSU-Politiker im Deutschlandfunk. Im islamistischen Bereich seien in den vergangenen Jahren auch „Minderjährige“ zu Gewalttaten angestiftet worden oder hätten sich selbst dazu entschlossen. In solchen Fällen dürfe der Verfassungsschutz aber derzeit keine Daten speichern, sagte er. Es sei „weltfremd“, wenn Ermittler von einem radikalisierten Minderjährigen wüssten, aber wegschauen müssten.

Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion Stephan Mayer (CSU) unterstützt „nachdrücklich“ Herrmanns Forderung, auch eine Beobachtung Minderjähriger zu ermöglichen. „Wir stellen leider fest, dass immer mehr junge Menschen sich immer früher radikalisieren und hierdurch eine Gefahr für unser Land darstellen“, sagte Mayer FAZ.NET.

Herrmann blickt durch. Guter Mann!

(t.a., 13.06.2017, 19.36 Uhr)