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Ginge es nach Dietmar Bartsch von der Partei DIE LINKE, würde er verhindern, dass es Milliardäre gibt. „Niemand braucht eine Milliarde“, sagte Bartsch der Zeitung „Die Welt“

„Eine Gesellschaft, die Milliardäre hervorbringt, sei dann schlimm, wenn zugleich mehr als zwei Millionen Kinder von Armut bedroht sind und alte Menschen im Müll Flaschen sammeln müssen“ – so Bartsch weiter. Recht hat er, möchte man ihm sofort beipflichten, wenn dabei das Gehirn ausgeschalten wäre. Ruft man sich allerdings in Erinnerung, mit welcher Lebensfreude unsere Regierungsparteien und ihre Kofferträger seit Jahrzehnten die Milliarden nur so zum Fenster rauswerfen, dann wird das Bild schon klarer.

Hätten wir unternehmerisch denkende Politiker/innen an der Front, dann gäbe es keine Armut und keine gravierenden, sozialen Missstände in unserem Land. Wir hätten prall gefüllte Rentenkassen, würden auf erstklassigen – sogar beheizten Straßen fahren und das glücklichste Volk der Erde sein. Bartsch kommt doch an alle Zahlen heran. Soll er doch mal nachsehen, wohin die gigantischen Steuereinnahmen fließen und oftmals leider auch verschleudert werden.

Superreiche sind das „Salz in der Suppe“ einer jeden Gesellschaft

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Unzählige Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, eine ganze Industrie lebt von der Luxusgüterproduktion für das vermögende Klientel

Der Kunstmarkt oder das umfangreiche Mäzenatentum wären ohne Superreiche kaum so vital wie heute. Ohne Milliardäre gäbe es keine Formel 1, kein America’s Cup und auch deutlich weniger Forschungs- und Hilfsprojekte auf der ganzen Welt. Die Liste wäre noch viel länger, wenn ich nicht 20.15 Uhr den Rostocker Polizeiruf 110 auf dem ARD-Schirm hätte.

Wenn Dietmar Bartsch und alle anderen – man vergebe mir – linken Spinner endlich einsehen würden, dass unser Sozialstaat bestens aufgestellt wäre, wenn mit den jährlich eingenommenen Steuermilliarden nur verantwortungsvoller umgegangen würde, dann wäre es vollbracht. Meine Wette: Würden unsere Regierungsparteien jeden Steuer-Euro mit Sinn und Verstand ausgeben und so gut wie nichts mehr in die Abflüsse laufen lassen – die Superreichen würden von ganz allein bei den Regierungsparteien anklopfen, um mehr Steuern zahlen zu dürfen.

Die sozialen Ungleichheiten in unserem Vaterland haben nichts mit der Verteilungsungerechtigkeit zu tun, sondern mit der staatlich vollzogenen und auch weithin geduldeten Misswirtschaft in Bund, Ländern und Gemeinden.

Salam Aleikum!

(t.a., 28.05.2017, 20.17 Uhr + Ergänzungen am 29.05.2017, 09.09 Uhr)


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