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Des Öfteren wurde über das „Judensau“-Relief in Wittenberg diskutiert, nun hat der Stadtrat eine Entscheidung gefällt. Die Abgeordneten stimmten in ihrer Sitzung für den Verbleib des Reliefs – weil sie es als Mahnmal ansehen.

Das Sandsteinrelief stammt aus dem Jahr 1305 und zeigt einen Rabbiner, der einem Schwein unter den Schwanz schaut und Juden, die an den Zitzen der Sau trinken. Die verhöhnende und demütigende Darstellung wird landläufig als „Judensau“ bezeichnet.

Ginge es nach mir, würde ich dieses antisemitische Relief von Luthers Predigtkirche abnehmen- und in einem Museum (mit erklärenden Texten zum geschichtlichen Bezug) ausstellen lassen. Nach meinem Empfinden stellt diese Schmähplastik eine unnötige Provokation und Beleidigung aller jüdischen Mitbürger/innen dar. Hier werden Gefühle verletzt …

Warum nicht das Volk befragen?

Zur nächsten Bundestagswahl einfach eine Abstimmungsmöglichkeit über den Verbleib oder die Entfernung dieses Reliefs anbieten.

Mehr Demokratie wagen  . . .

(t.a.)

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