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Staatsdenker Charles Alexis Henri Maurice Clérel de Tocqueville (1805-1859)

OPD

„Der Souverän bricht den Willen nicht, sondern er schwächt, beugt und leitet ihn; er zwingt selten zum Handeln, steht viel mehr ständig dem Handeln im Wege; er zerstört nicht, er hindert die Entstehung; er tyrannisiert nicht, er belästigt, bedrängt, entkräftet, schwächt, verdummt und bringt jede Nation schließlich dahin, dass sie nur noch eine Herde furchtsamer und geschäftiger Tiere ist, deren Hirte die Regierung [ist].“

Tocqueville versuchte die Demokratie zu “erziehen“ und sagte die Herrschaft der Ökonomie voraus. Meine Bestrebungen, einen Numerus Clausus, Eignungstests für Parteien und Politiker einzuführen, gehen in die gleiche Richtung. Demokratie braucht Reformen. Nach meiner These werden alle westlichen Demokratiemodelle irgendwann scheitern, wenn keine Eignungstests für Parteien und Politiker eingeführt werden und wenn die Völker nicht mehr Mitspracherecht erhalten; während der ganzen Regierungszeit. Auch eine viel bessere (teils leistungsabhängige) Entlohnung, um große Talente für eine politische Laufbahn zu begeistern, muss eingeführt werden.

Tocqueville warnte schon frühzeitig, dass der Weg der Demokratie ebenso in die Feiheit wie in die Unfreiheit führen könne, wenn Vernunft und Sitte nicht die Oberhand behalten.

(t.a., 22.06.2016, 18.49 Uhr + Nachtrag am 23.06.2016 + Bearbeitung am 09.10.2017)


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