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Bild: Nazisymbole haben in der Öffentlichkeit nichts verloren!

OPD

Nach der Anweisung von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), Wehrmachtsandenken in Kasernen zu entfernen, hat die Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg ein Bild ihres Namensgebers abgehängt, das ihn in einer Wehrmachtsuniform mit Hakenkreuz zeigt. Nach Angaben der Hochschule hing das Bild seit Jahren auf dem Flur des zugehörigen Studentenwohnheims. Man sei auf Anweisung der Vorgesetzten aktiv geworden, hieß es.

Nach Ministeriumsangaben hätte das Bild nicht unbedingt abgehängt werden müssen, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. „Aus Sicht des Bundesministeriums für Verteidigung hätte die Entscheidung nicht zwingend so ausfallen müssen“, sagte ein Sprecher in Berlin.

Und hierbei bin ich ausnahmsweise mal bei Julian Reichelt von Bild.de: „Ja, Helmut Schmidt gehört geehrt und gewürdigt. Aber bei aller Einsicht und allen Lehren, die er gezogen hat, für seine Rolle NACH dem 8. Mai 1945, nicht davor.“

Reichelt weiter: „Die Uni wurde nicht aufgrund von Schmidts „Leistung“ als Oberleutnant im Russlandfeldzug nach ihm benannt, sondern aufgrund seiner Leistung als Politiker, der aus dem Falschen die richtigen Schlüsse für sich und unser Land gezogen hat. In dieser Rolle ist Schmidt Namensgeber, in dieser Rolle sollte er gewürdigt werden, nicht als Offizier eines Unrechtsregimes, der am Russlandfeldzug teilnahm und sich dort – so viel ist sicher – in einem von massiven Kriegsverbrechen geprägten Umfeld befand.“

„Ohne Einordnung gehören Symbole des 3. Reichs in kein Gebäude dieses Staates, schon gar nicht als Würdigung. In Hamburg wurde kein Bild von Helmut Schmidt abgehängt, sondern Symbole, die für die menschenverachtendste und -vernichtendste Zeit der Weltgeschichte stehen.“

Unterschreibe ich alles. Der kann ja auch vernünftig, der Herr Reichelt von Bild.de

(t.a., 14.05.2017, 17.55 Uhr)


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