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Bild: Doha, Hauptstadt von Katar

OPD

Vier arabische Staaten haben heute ihre diplomatischen Beziehungen zum Emirat Katar abgebrochen – und angekündigt, Katar praktisch vom Rest der Arabischen Halbinsel abzuschneiden.

Grund für diese Massnahme sei Dohas “anhaltende Unterstützung des Terrorismus in Jemen und in Syrien“. Wie der Fernsehsender Al-Arabiya berichtete, erklärten die unmittelbaren Nachbarn des Emirats zudem alle Grenzen für geschlossen und forderten die Bürger Katars auf, ihre jeweiligen Länder in spätestens 14 Tagen zu verlassen.

Saudi-Arabien, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain werfen dem reichen Golfstaat Unterstützung des Terrorismus vor. Stein des Anstoßes ist unter anderem die andauernde Unterstützung der islamistischen Muslimbruderschaft durch Katar.

Ein harter aber notwendiger Schritt. Wie sonst könnte Katar jemals zur Vernunft gebracht werden?

In einer Erklärung der staatlichen saudi-arabischen Nachrichtenagentur SPA hieß es, Katar verbreite die Botschaften zahlreicher Terrorgruppen über seine Medien. Dazu zählten neben der Muslimbruderschaft auch al-Qaida und die Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS). Das gefährde die Stabilität in der Region.

Es ist zwar wichtig, dass der Golf-Kooperationsrat geeint bleibt, aber es wäre genauso fatal, weiterhin über die schlechten Angewohnheiten eines Mitglieds hinwegzusehen. Katar muss zur Einsicht gelangen, sein andauerndes Fehlverhalten zu überdenken und zu handeln.

Möge Katars viel zu junger Emir Tamim bin Hamad Al Thani (37) Erleuchtung finden und das Richtige tun …

Salam Aleikum!


(t.a., 05.06.2017, 11.16 Uhr)

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