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Der perfekte Bundespräsident: Sean Connery als König Arthur in „Der Erste Ritter“. Charakterstark, gütig, sensibel, klug und durchsetzungsfähig. Solche Helden gibt es wohl leider nur noch in Filmen.


Nach dem Verzicht von Bundespräsident Joachim Gauck auf eine zweite Amtszeit suchen die Parteien nach einem mehrheitsfähigen Kandidaten für die Nachfolge.

Ginge es nach mir, würden alle Bundespräsidenten vom Volk gewählt werden und nicht von den Politiker/innen des deutschen Bundestages. Eine Demokratieverweigerung par excellence, wie wir sie seit Jahrzehnten erleben …

Einen Verdränger der Notlagen, einen Realitätsverweigerer, Mitläufer und Weichspüler, den brauchen wir als Bundespräsidenten nicht. Besser einen der aufwühlt, als nur belehrt. Mutig sollte er sein, um alle existenziellen Probleme auf die Tagesordnung zu setzen. Mehr Blitz und Donner, als pastorale Sonntagsreden. Mutige Anklagen und dennoch alles für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft tun. So wäre es ideal …

Wir brauchen ein Staatsoberhaupt, das allen Politiker/innen regelmäßig die Leviten ließt, wenn die zu behäbig oder zu unwillig sind, das Richtige zu tun – Volk und Vaterland aufrichtig zu dienen. Klarheit und Wahrheit!

Alle bisher genannten Kandidaten halte ich für ungeeignet, weil diese nur dem Establishment dienen würden. Mir fällt auch niemand ein, der dieses hohe Amt mit Bravour ausfüllen könnte. Er oder sie müsste vom Schlag eines Günter Wallraff oder Dirk Müller („Mister DAX“) sein. Immer klare Worte. Immer das Reformzepter im Anschlag und für nichts zu feige …

(t.a., 11.06.2016, 18.59 Uhr)


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