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Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (56, CDU) nimmt den Fall rechtsextremer Bundeswehroffiziere zum Anlass für einen Schnitt bei der Pflege des Wehrmachterbes. Sie möchte die letzten Kasernen umbenennen, die nach Wehrmachtsoffizieren benannt sind.

Das gefällt nicht jedem: Erika Steinbach (73), ehem. CDU-Mitglied und seit 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages, kritisiert das (längst überfällige) Vorhaben unserer Bundesverteidigungsministerin.

„Ich finde, die Bundeswehr muss nach innen und außen klar signalisieren, dass sie nicht in der Tradition der Wehrmacht steht.“ – so die klaren Worte unserer Verteidigungsministerin. „Die Bundeswehr sollte ihre eigene 60-jährige Geschichte selbstbewusst in den Vordergrund stellen“, sagte von der Leyen noch.

Nicht alle Soldaten und Führungskräfte der deutschen Wehrmacht waren Verbrecher, aber Hitlers wahnsinnige Kriege haben weltweit etwa 60 Millionen Tote gefordert. Wie kann man sich dann darüber aufregen, dass eine deutsche Bundesregierung endlich damit beginnt, Bundeswehrstandorte, die nach Wehrmachtsangehörigen benannt sind, umzubenennen. Ich fasse es nicht …

Ursula von der Leyen muss den Nährboden für rechtsextremistisches Gedankengut in unseren Streitkräften beseitigen. Und deshalb halte ich ihr Vorhaben für richtig und längst überfällig.

16.05.2017, 20.07 Uhr + 17.05.2017, 10.03 Uhr


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