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OPD

Ein Traum geht für Inge in Erfüllung: Mit ihrem Fulbright-Stipendium darf die weltoffene Kärntnerin in den USA studieren. An der Universität in Denver trifft sie Sao Kya Seng und verliebt sich in den höflichen Bergbau-Studenten aus dem fernen Burma.

Frisch verheiratet begleitet Inge ihn 1954 in seine Heimat, wo sie bei der Ankunft eine Überraschung erlebt: Ihr Mann ist das Oberhaupt eines Shan-Staates. Nun möchte er das Reich der Shan zu einer modernen Demokratie machen. Das missfällt aber der brutalen Militärjunta, die das Land in ihre Gewalt bringen will.


Nachbetrachtung von 22.48 Uhr

Dafür zahle ich gern Rundfunkbeitrag. Gute Geschichte, erlesene Bilder und was dazu gelernt bzw. verfestigt.

Inge hat ihre schwerkranke Dienerin nicht sterben lassen. Frei nach Buddha:

„Glaubt nicht dem Hörensagen und heiligen Überlieferungen, nicht Vermutungen oder eingewurzelten Anschauungen, auch nicht den Worten eines verehrten Meisters; sondern was ihr selbst gründlich geprüft und als euch selbst und anderen zum Wohle dienend erkannt habt, das nehmet an.“

Sao Kya Seng – ein edler und herzensguter Mensch mit wertvollen Visionen, ging leider viel zu blauäugig an die Umsetzung seiner großen Ziele. Sein Plan war nicht ausgereift – nicht gründlich durchdacht. Jammerschade. Er hätte wissen müssen, wie das Militär auf seine Reformideen reagieren würde. Vor allem fehlte Sao Kya Seng ein guter Plan, wie er bei einem möglichen Militärputsch die Oberhand behalten würde.

Das konnte nichts werden …


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