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Das Kirchenoberhaupt will Verhütung in besonderer Not erlauben, aber einzig helfen würde eine grundlegende Änderung der katholischen Sexualmoral!

Die Ver­ein­ten Natio­nen gestehen jedem Men­schen das Recht zu, frei und eigen­ver­ant­wort­lich dar­über zu ent­schei­den, ob, wann und wie viele Kin­der man bekom­men möchte. Und eben die­ses Men­schen­recht wird von der katho­li­schen Kir­che seit fast 50 Jahren miss­ach­tet. Denn mit weni­gen Aus­nah­men – wie der gerade vom Papst geäu­ßer­ten (im Fall des Zika-Virus) – lehnt die katho­li­sche Kir­che Ver­hü­tungs­mit­tel grund­sätz­lich ab. Ein fataler Fehler.

Unser Pontifex hat aus vielerlei Hinsicht meine größten Sympathien, aber das sture Verhütungsverbot der katholischen Kirche befeuert die Flüchtlingskrisen der Zukunft. Fakt!

Das enorme Bevölkerungswachstum in den Entwicklungsländern und eine daraus resultierende Massenarmut; Hunger, Elend und Vertreibung, ist kein Segen für die Welt. Eine verantwortungsvolle Familienplanung sollte gepredigt werden.

Der ‚Heilige Vater‘ muss das Men­schen­recht auf Fami­li­en­pla­nung endlich anerkennen und umsetzen. Die katholischen Lehren und Dogmen zur Sexualmoral gehören grundsätzlich überdacht und reformiert.

Hier braucht es mehr Engagement der Welt-Politik und -Prominenz, deren Vertreter einstweilen wie Unmündige am Rocksaum des Papstes hängen, ohne den Anlass zu nutzen, überfällige Reformen in der katholischen Kirche anzumahnen.

(t.a., 20.02.2016, 13.26 Uhr)

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